Seetalkonferenz 2026

24. September 2026

Die fünfte Seetalkonferenz stand ganz im Zeichen der «Mobilität im ländlichen Raum». IDEE SEETAL und Lebensraum Lenzburg Seetal brachten dazu rund 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Bund, Kantonen, Gemeinden, Wirtschaft und Fachwelt zusammen.

Mit Bundesrat Albert Rösti, dem Luzerner Regierungsrat Fabian Peter, dem Aargauer Landammann Stephan Attiger und Verkehrsingenieurin Jacqueline Stutz trafen unterschiedliche Perspektiven auf die Mobilität von morgen aufeinander.


Für die IDEE SEETAL stand dabei nicht nur die Diskussion einzelner Verkehrsprojekte im Vordergrund. Die Konferenz bot insbesondere die Gelegenheit, die Herausforderungen des Seetals in einen grösseren Zusammenhang zu stellen und den direkten Austausch über Kantons- und Staatsebenen hinweg zu pflegen.


Genau darin liegt eine zentrale Aufgabe des kantonsübergreifenden Entwicklungskonzepts Seetal: gemeinsame Anliegen sichtbar zu machen und Lösungen über institutionelle Grenzen hinweg voranzutreiben.

Neue Mobilitätsformen als Chance für den ländlichen Raum

Die Herausforderungen für das Seetal sind vielfältig: fehlende Verbindungen im öffentlichen Verkehr, Lücken im Velonetz, Fragen rund um Ortsdurchfahrten und Parkierung sowie die langfristige Erreichbarkeit der ländlichen Gemeinden.


Verkehrsingenieurin Jacqueline Stutz zeigte auf, dass auch automatisierte Fahrzeuge künftig einen Beitrag leisten können, aber nicht als alleinige Lösung betrachtet werden dürfen. Entscheidend sei ihre Einbindung in das gesamte Verkehrssystem. Kurzfristig seien deshalb auch pragmatische Massnahmen gefragt: bessere Fuss- und Veloverbindungen, attraktive Dorfzentren, Mobilitätsdrehscheiben an Bahnhöfen und eine vorausschauende Parkplatzplanung.

Bundesrat Rösti hebt Bedeutung der Seetalbahn hervor

Bundesrat Albert Rösti unterstrich die Bedeutung der Seetalbahn für die Region und hob dabei insbesondere deren vergleichsweise hohen Kostendeckungsgrad positiv hervor. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die heutigen Kapazitätsgrenzen rund um Luzern einen weiteren Angebotsausbau einschränken.

Langfristig soll der Durchgangsbahnhof Luzern hier neue Möglichkeiten eröffnen. Ziel ist unter anderem ein Viertelstundentakt zwischen Luzern und Lenzburg und damit eine deutliche Stärkung der Seetalbahn. Rösti bezeichnete den Durchgangsbahnhof als Voraussetzung dafür, dass dieses Angebot realisiert werden kann.

Kantonsgrenzen schon heute überwinden

Auch aus Luzerner Sicht wurde die Bedeutung der Seetalbahn als Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in der Region unterstrichen. Regierungsrat Fabian Peter stellte die kantonale Mobilitätsstrategie vor, die je nach Raumtyp unterschiedliche Lösungen vorsieht. Verkehrsdrehscheiben sollen Stadt und Land besser miteinander verbinden.


Der geplante Durchgangsbahnhof Luzern soll zusätzliche Kapazitäten schaffen und langfristig auch bessere Verbindungen auf der Achse Luzern–Lenzburg ermöglichen. Als konkretes Beispiel für die kantonsübergreifende Zusammenarbeit verwies er auf die geplante Busverbindung zwischen Hitzkirch und Meisterschwanden. Sie zeigt, wie Mobilitätsangebote über die Grenze zwischen Luzern und Aargau hinweg gedacht und umgesetzt werden können.

Mobilität braucht regionale und überregionale Lösungen

Der Blick in den Kanton Aargau zeigte, dass insbesondere in dünner besiedelten Gebieten neue Angebotsformen an Bedeutung gewinnen könnten. Landammann Stephan Attiger stellte unter anderem automatisierte On-Demand-Angebote als mögliche Ergänzung des öffentlichen Verkehrs vor. Mit dem Pilotprojekt «iamo» werden im Furttal Erfahrungen mit selbstfahrenden Fahrzeugen gesammelt. Ziel solcher Ansätze ist es, Lücken im öffentlichen Verkehrsangebot künftig effizienter zu schliessen.


Die Diskussion zeigte zugleich, dass technologische Entwicklungen Zeit benötigen. Für das Seetal bedeutet dies: Innovation beobachten und Erfahrungen aus anderen Regionen aufnehmen, gleichzeitig aber bestehende Herausforderungen nicht auf eine ungewisse technologische Zukunft verschieben.

Neue Mobilitätsformen als Chance für den ländlichen Raum

Die Herausforderungen für das Seetal sind vielfältig: fehlende Verbindungen im öffentlichen Verkehr, Lücken im Velonetz, Fragen rund um Ortsdurchfahrten und Parkierung sowie die langfristige Erreichbarkeit der ländlichen Gemeinden.


Verkehrsingenieurin Jacqueline Stutz zeigte auf, dass auch automatisierte Fahrzeuge künftig einen Beitrag leisten können, aber nicht als alleinige Lösung betrachtet werden dürfen. Entscheidend sei ihre Einbindung in das gesamte Verkehrssystem. Kurzfristig seien deshalb auch pragmatische Massnahmen gefragt: bessere Fuss- und Veloverbindungen, attraktive Dorfzentren, Mobilitätsdrehscheiben an Bahnhöfen und eine vorausschauende Parkplatzplanung.

Bundesrat Rösti hebt Bedeutung der Seetalbahn hervor

Bundesrat Albert Rösti unterstrich die Bedeutung der Seetalbahn für die Region und hob dabei insbesondere deren vergleichsweise hohen Kostendeckungsgrad positiv hervor. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die heutigen Kapazitätsgrenzen rund um Luzern einen weiteren Angebotsausbau einschränken.

Langfristig soll der Durchgangsbahnhof Luzern hier neue Möglichkeiten eröffnen. Ziel ist unter anderem ein Viertelstundentakt zwischen Luzern und Lenzburg und damit eine deutliche Stärkung der Seetalbahn. Rösti bezeichnete den Durchgangsbahnhof als Voraussetzung dafür, dass dieses Angebot realisiert werden kann.

Kantonsgrenzen schon heute überwinden

Auch aus Luzerner Sicht wurde die Bedeutung der Seetalbahn als Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in der Region unterstrichen. Regierungsrat Fabian Peter stellte die kantonale Mobilitätsstrategie vor, die je nach Raumtyp unterschiedliche Lösungen vorsieht. Verkehrsdrehscheiben sollen Stadt und Land besser miteinander verbinden.


Der geplante Durchgangsbahnhof Luzern soll zusätzliche Kapazitäten schaffen und langfristig auch bessere Verbindungen auf der Achse Luzern–Lenzburg ermöglichen. Als konkretes Beispiel für die kantonsübergreifende Zusammenarbeit verwies er auf die geplante Busverbindung zwischen Hitzkirch und Meisterschwanden. Sie zeigt, wie Mobilitätsangebote über die Grenze zwischen Luzern und Aargau hinweg gedacht und umgesetzt werden können.

Mobilität braucht regionale und überregionale Lösungen

Der Blick in den Kanton Aargau zeigte, dass insbesondere in dünner besiedelten Gebieten neue Angebotsformen an Bedeutung gewinnen könnten. Landammann Stephan Attiger stellte unter anderem automatisierte On-Demand-Angebote als mögliche Ergänzung des öffentlichen Verkehrs vor. Mit dem Pilotprojekt «iamo» werden im Furttal Erfahrungen mit selbstfahrenden Fahrzeugen gesammelt. Ziel solcher Ansätze ist es, Lücken im öffentlichen Verkehrsangebot künftig effizienter zu schliessen.


Die Diskussion zeigte zugleich, dass technologische Entwicklungen Zeit benötigen. Für das Seetal bedeutet dies: Innovation beobachten und Erfahrungen aus anderen Regionen aufnehmen, gleichzeitig aber bestehende Herausforderungen nicht auf eine ungewisse technologische Zukunft verschieben.